F-Commerce: 6 Wege mehr Produkte mit Facebook Werbung zu verkaufen – ein Guide für Online-Shops

Florian LitterstFacebook Werbung4 Kommentare

Schon seit einigen Jahren geistert der Begriff “F-Commerce” durch die Branche wie Hui Buh das Schlossgespenst. Produkte über Facebook zu verkaufen war seit Anbeginn des Newsfeeds der Wunsch vieler Online-Händler.

Allerdings konnte sich keines der anfänglichen Konzepte, wie z.B. die Shopping-Apps für Fanpages, so richtig durchsetzen. Und in der heutigen, durch mobile bestimmten Zeit, erinnert sich wohl kaum noch jemand an die Shops innerhalb von Facebook Page Tabs.

F-Commerce wurde für tot erklärt – vorerst zumindest.

Doch in den darauffolgenden Jahren hat Facebook viele Werbeprodukte und Anzeigenformate entwickelt, welche das Herz eines Online-Händlers höher schlagen lassen.

Facebook bietet als Vertriebskanal vor allem in der heutigen Multi-Device-Welt enormes Potenzial für Online-Händler. Shopify hat bei einer Analyse zum Thema Social Commerce herausgefunden, dass Facebook im E-Commerce das dominierende soziale Netzwerk für Traffic und Sales ist. Mit durchschnittlich 1,85% hat Facebook außerdem die höchste Conversionrate aller sozialen Netzwerke.

Wenig verwunderlich also, dass immer mehr Shopbetreiber Facebook auch für den Verkauf ihrer Produkte nutzen wollen.

F-Commerce is back!

Aus diesem Grund zeige ich dir in diesem Artikel 6 Wege, wie du als Online-Händler mit Hilfe von Facebook Werbung mehr Produkte verkaufst.

1. Installiere den Facebook Pixel für Conversiontracking und Retargeting

Bevor du mit einer Abverkaufskampagne auf Facebook startest, sollte zunächst das technische Setup stehen. Und das technische Setup besteht in erster Linie aus dem Einbau des Facebook-Pixels in deinem Online-Shop.

Der Facebook Pixel ist ein Pixel für so ziemlich alles. Einerseits ermöglicht er es Retargeting-Kampagnen umzusetzen (dazu später mehr) und andererseits macht er die Ergebnisse deiner Kampagnen messbar.

Der Facebook Pixel ermöglicht das Tracking von Conversions einer Kampagne. Hast du den Pixel in deinem Onlineshop eingebaut, kannst du bspw. direkt im Werbeanzeigenmanager messen, wie viele Bestellungen infolge deiner Kampagne zustande gekommen sind.

Auf diese Weise siehst du im Reporting einer Kampagne, welche Zielgruppen bzw. Anzeigen die beste Performance haben. Und kannst dementsprechend die Aussteuerung deiner Kampagnen optimieren.

Aber der Facebook Pixel kann noch mehr als das. Wenn du den Pixel auf deiner Seite eingebaut hast, kannst du die Aussteuerung deiner Kampagnen nicht nur auf Website-Klicks, sondern auch auf Conversions optimieren lassen. Facebook versucht dann die Personen innerhalb deiner Zielgruppe zu identifizieren, bei denen die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf hoch ist.

Den Facebook Pixel benötigst du außerdem, wenn du eine Retargeting Kampagne umsetzen oder Lookalike Audiences von deinen Käufern ansprechen möchtest.

Baue dazu den Facebook-Pixel an folgenden Stellen innerhalb deines Online-Shop ein:

1. Den Basis-Pixel mit dem Event “PageView” im kompletten Shop – das ist die Basis für das Retargeting

2. Den Pixel mit dem Event “AddToCart” im Warenkorb – so trackt der Pixel, welche Produkte von Usern in den Warenkorb gelegt wurden

3. Den Pixel mit dem Event “Purchase” (inkl. variabler Warenkorbhöhe und Währung) auf die Dankeseite deines Online-Shops – damit trackt der Pixel, welche Produkte schlussendlich von deinen Kunden gekauft wurden

Hier erfährst du mehr über den Facebook Pixel und seine Funktionen. Und hier findest du eine detaillierte Anleitung zu dem Setup von Standardevents für das Tracking.

2. Nutze die klickstarken Carousel Ads

Facebook bietet mit den Carousel Ads eine Möglichkeit, gleich mehrere Produkte innerhalb einer einzigen Anzeige zu präsentieren.

Aus diesem Grund hieß dieses Anzeigenformat früher übrigens auch Multi-Product-Ads. Weil viele Advertiser die Multi-Produkt-Anzeigen allerdings vielseitiger einsetzten und z.B. auch Collagen damit abbildeten, änderte Facebook den Namen und führte die Karussells ein.

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Carousel Ads haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber normalen Link Ads. Denn durch die Darstellung von mehreren Produkten innerhalb einer Anzeige erhöht sich automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass deine Kunden etwas Passendes finden. Und das hat wiederum einen positiven Effekt auf die Klick- und Conversionrate deiner Anzeigen.

Es müssen auch nicht immer verschiedene Produkte innerhalb eines Karusells dargestellt werden. Carousel Ads eignen sich auch wunderbar dazu verschiedene Aspekte eines Produktes zu präsentieren. Zum Beispiel die Vorder- und Rückseite eines Schuhs, die Innen- und Außenseite einer Tasche usw.

Aber funktioniert das auch?

Oh, ja!

Adobe hat in einer Studie herausgefunden, dass Carousel Ads:

  • eine 50% bis 300% (!) höhere Click-Through-Rate aufweisen
  • der Cost-per-Click aus diesem Grund bis zu 35% niedriger ist
  • und dadurch dann auch der Cost-per-Order deutlich niedriger ist

Carousel Ads erstellst du ganz einfach im Kampagnenflow innerhalb des Werbeanzeigenmanagers. Um eine solche Anzeige zu erstellen, wählst du als Format einfach “mehrere Bilder in einer Werbeanzeige darstellen“ aus:

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Du kannst dann bis zu 5 verschiedene Bilder hochladen und jedem Bild eine eigene Ziel-URL verpassen. Außerdem kannst du Carousel Ads auch als dynamischen Anzeigen einsetzen. Dazu gleich mehr 😉

3. Reaktivere die Warenkorbabbrecher mit Retargeting

Bereit für eine schlechte Nachricht?

In etwa 97% der Besucher eines Online-Shops verlassen diesen, ohne etwas gekauft zu haben. Von 100 Besuchern verlassen also 97 den Laden, ohne die Kreditkarte zu zücken.

Das ist ziemlich ernüchternd. Aber leider wird es noch schlimmer.

Denn 72% der Personen, die sogar schon ein Produkt im Warenkorb hatten, brechen ihren Kauf  trotzdem wieder ab. Mehr dazu in dieser Infografik von WishpondOhne Retargeting-Maßnahmen würden von diesen 72% nur 8% wieder zurück kommen und etwas kaufen. Mit einer Retargeting-Kampagne kommen allerdings 26% der Personen, die einen Warenkorb in einem Shop abgebrochen haben zurück und kaufen dann etwas.

Facebook bietet mit den Website Custom Audiences eine Retargeting-Technologie, die entwickelt wurde für unser Multi-Device Zeitalter. Denn Retargeting auf Facebook funktioniert geräteübergreifend. Vom Deskop auf das Smartphone und vice versa.

Bricht also ein potenzieller Käufer seinen Warenkorb in deinem Shop am Desktop ab, kannst du ihn anschließend erneut erreichen – auch auf seinem Smartphone.

Erstelle dazu eine Website Custom Audience nach der folgenden Regel:

Schließe Personen ein, die deinen Warenkorb besucht haben (URL ist = www.deinshop.de/shopping-cart) und schließe davon Personen aus, die auf der Dankeseite deines Shops waren (URL ist = www.deinshop.de/checkout).

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Steuere an diese Zielgruppe z.B. Carousel Ads oder Link Ads aus. Als abverkaufsstarkes Element kannst du in deinen Anzeigen bspw. noch einen Gutschein (z.B. versandkostenfreie Bestellung oder 10% Rabatt) mit aufnehmen.

Splitte dann beim Setup der Kampagne diese Retargeting-Zielgruppe nach den Platzierungen Desktop und Mobile Feed auf und wähle als Gebotsvariante “Impressionen”.

Denn nur mit einer Optimierung auf Impressionen erreichst du dann alle Personen, welche in deinem Shop einen Kauf abgebrochen haben. Und das ist ja auch das Ziel 😉

3. Nutze Facebook Dynamic Product Ads

Facebooks Dynamic Product Ads (oder seit neuestem nur noch Dynamic Ads) sind das Anzeigenformat schlechthin im E-Commerce.

Du kennst dieses Prinzip sicher schon von großen Playern wie z.B. Amazon oder Zalando. Besuchst du einen der Shops, bekommst du anschließend auf Facebook die zuletzt angesehenen Produkte wieder angezeigt.

Es handelt sich dabei um dynamisches Cross-Device-Remarketing. Und das rockt so richtig!

Aber wusstest du, dass du solche dynamischen Anzeigen auf Facebook ganz einfach auch für deinen Online-Shop schalten kannst? Und das Beste ist: du brauchst dazu überhaupt keine teure Technologie, sondern nur etwas technisches Geschick.

Der größte Vorteil von Dynamic Ads: sie sparen dir eine Menge Arbeit und Zeit! Wenn du einmal ein Dynamic Ads Template angelegt hast, erstellen sich diese Anzeigen komplett von alleine.

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Vor allem für Online-Shops mit mehreren hundert oder tausenden von Produkten ist das eine ideale Möglichkeit um Prozesse zu automatisieren bzw. zu skalieren.

Dynamic Ads ziehen sich die Produktbilder, Beschreibungen, Preis und weitere Informationen automatisch und in Echzeit aus deinem Produktdatenfeed. So kannst du ohne Probleme dein komplettes Produktsortiment auf Facebook bewerben.

Dynamische Anzeigen können als Link Ad aus einem einzelnen Produkt oder als Carousel Ad auch aus mehreren Produkten bestehen. Diese Anzeigen kannst du dann z.B. an Personen aussteuern, die sich Produkte in deinem Shop angesehen oder zum Warenkorb hinzugefügt, aber nichts gekauft haben.

So startest du mit Dynamic Product Ads auf Facebook:

1. Lade einen Produktkatalog basierend auf einem Datenfeed in deinen Business Manager hoch. Hier findest du die Anforderungen für den Feed.

2. Baue den Facebook Pixel in deinem Online-Shop ein. Der Pixel benötigt dazu mindestens die Events ViewContent (auf Produktebene inkl. Produkt-IDs), AddToCard (im Warenkorb inkl. Produkt-IDs) und Purchase (auf der Dankeseite inkl. Produkt-IDs).

3. Erstelle im Power Editor eine Dynamic Audience, z.B. von Personen die sich Produkte angesehen oder in den Warenkorb gelegt, aber nichts gekauft haben.

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4. Erstelle mit Hilfe der dynamischen Parameter aus deinem Template (z.B. Marke oder Name eines Produktes) deine Dynamic Ads. Kombiniere dazu statische Textbausteine mit dynamischen Parameter um den besten Effekt zu erzielen, z.B. so:

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Hier erfährst du mehr zum Setup des Facebook Pixels für Dynamic Ads. 

Dynamic Product Ads sind quasi die Always-On-Strategie für deinen Online-Shop, denn eine solche automatisierte Retargeting Kampagne kann immer laufen. Achte allerdings darauf, dass du den Retargeting-Zeitraum nicht überstrapazierst. In den meisten Fällen sind hier wohl 7 bis 14 Tage ideal, sonst kann es deinen Kunden auch schnell auf die Nerven gehen.

5. Nutze Custom Audiences für Cross- & Up-Selling

Du hast dir schon einen größeren Kundenstamm aufgebaut? Cool, dann solltest du du dir jetzt Gedanken über Cross- und Upselling Möglichkeiten machen.

Kunden die schon einmal etwas bei dir gekauft haben, kennen dich und deine Produkte. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Wiederkäufe, schließlich hast du ja schon einen Fuß in der Tür.

Hat z.B. jemand bei dir ein Smartphone gekauft, dann biete ihm das passende Case dazu an.

Facebook liefert dir mit den Custom Audiences ein perfektes Instrument dazu.

Custom Audience basieren auf Kundendaten (E-Mail Adressen oder Telefonnummern) aus deinem CRM. Diese Kundendaten kannst du mit der Datenbank von Facebook abgleichen.

Die Daten werden dazu verschlüsselt an Facebook übertragen und dort mit der User-Datenbank abgeglichen. Die Verschlüsselung der Daten erfolgt mit einer mathematischen Einbahnformel. Die Daten können also nicht mehr zurückberechnet werden.

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Aus “[email protected]” wird mit der Verschlüsselungsmethode SHA-256 z.B. “f9b564541b76f5e7849bd2f85695c0deec0b94d660ab4ce2caa8817957323078”. Und diese Hashwerte lassen sich nicht mehr in die andere Richtung zurück berechnen.

Nachdem die verschlüsselten Daten hochgeladen wurden, durchsucht Facebook die eigene Datenbank nach denselben Hashwerten. Wird ein Nutzer mit demselben Hashwert identifiziert, entsteht ein Match und er wird zu deiner Custom Audience hinzugefügt.

Mit dieser Vorgehensweise kannst du dir z.B. die Käufer bestimmter Produkte aus deinem CRM herausfiltern und diese User mit einem passenden Produkt auf Facebook ansprechen.

Custom Audiences eigenen sich wie du siehst ideal für Cross- und Upselling-Maßnamen auf Facebook.

6. Gewinne Neukunden mit Lookalike Audiences deiner Käufer

Facebook hat mit den Lookalike Audiences aber auch ein Werkzeug im Repertoir, welches dir hilft Neukunden für einen Online-Shop zu gewinnen.

Lookalike Audiences sind Zwillingszielgruppen von deinen Eigenreichweiten bzw. Custom Audiences – z.B. von deinen Käufern.

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Mit einer Lookalike Audience erreichst du Personen auf Facebook, welche ähnliche Merkmale und Verhaltensmuster wie deine bisherigen Kunden haben. Aufgrund der enormen Datenbasis, welche Facebook im Laufe der letzten Jahre über die eigenen User angehäuft hat, funktioniert dieses Prinzip erfahrungsgemäß auch extrem gut.

Meiner Erfahrung nach gehören Lookalike Audiences meistens zu den erfolgreichsten Zielgruppen einer Kampagne.

Tipp: Nutze als als Ausgangsquelle für eine Lookalike Audience immer deine bestmögliche Custom Audience, z.B. deine besten und loyalsten Kunden. Facebook sucht dann in der eigenen Datenbank nach Usern, welche diesen Kunden ähnlich sind.

Und diese kannst du dann für deine Kampagnen als Zielgruppen einsetzen.

F-COMMERCE IST TOT, LANG LEBE DER F-COMMERCE

Facebook Shopping Apps innerhalb von Page-Tabs sind defintiv ein Relikt der Vergangenheit und in der heutigen Mobile-Welt kein Thema mehr.

Doch Facebook hat in den letzten Jahren mit den Custom Audiences, Lookalike Audiences und Dynamic Ads spannende Werkzeuge für Online-Händler entwickelt.

Das sind die wichtigsten Steps:

Baue im ersten Schritt immer den Facebook Pixel innerhalb deines Online-Shops ein und mache ihn mit Hilfe der Tracking-Events ready für die dynamischen Anzeigen.

Erstelle dann mit Hilfe eines Datenfeeds einen Produktkatalog innerhalb deines Business Managers und gestalte dynamische Anzeigen. Nutze dazu statische Textbausteine und die dynamischen Parameter aus deinem Feed. Das stellt den Grundstein und die Always-On-Strategie für deinen Shop dar.

Nutze parallel dazu die Möglichkeiten der Lookalike Audiences und schalte Carousel Ads, welche deine Produkte ins rechte Licht rücken. Mit den Custom Audiences hast du außerdem die Möglichkeit Cross- und Upselling Potenziale auszuschöpfen.

Auf diese Weise verkaufst du mit Hilfe von Facebook Werbung mehr Produkte und holst das maximale aus Facebook als Abverkaufskanal heraus. Rock on!

Wie nutzt du Facebook Werbung für deinen Online-Shop? Schreib mir dazu gerne in die Kommentare.

Wer schreibt das hier?

Florian Litterst

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Als Berater für digitales Marketing ist Florian seit vielen Jahren fasziniert von Facebook und Social Media Advertising. Mit seinen Tutorials, Strategien & Tipps hilft er Unternehmen dabei, ihre Kampagnen aufs nächste Level zu heben, sowie mehr über dieses spannende Werbeumfeld zu lernen.

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4 Comments on “F-Commerce: 6 Wege mehr Produkte mit Facebook Werbung zu verkaufen – ein Guide für Online-Shops”

  1. Hi Florian,
    danke für den anschaulichen und fundierten Artikel! Vor allem das konkrete Implementierungsbeispiel für den Facebook-Pixel und die wichtigsten Events ist super.
    Viele Grüße, Kerstin

  2. Moin Florian, top Artikel!

    Ich habe zwei Fragen an dich:

    1. Du sprichst beim Warenkorb-Retargeting über die Optimierung auf Impressionen. Das könnte bei kleinen Zielgruppen die Frequenz steil nach oben treiben. Tägliche Reichweite regelt zwar die Frequenz, erzielt allerdings nicht die gewünschte schnelle Reichweite. Was hältst du an dieser Stelle vom Kampagnenziel Reichweite fürs Retargeting bei kleineren bis mittleren Gruppen?

    2. Ich meine gelesen zu haben, dass die Hashwerte relativ einfach wieder decodiert werden können. Somit besteht immer ein gewisses Restrisiko. Wie ist deine Meinung dazu?

    Lieben Gruß und sonniges Wetter
    Jannik

    1. Hey Jannik,

      vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Zu deinen Fragen:

      1) Klar, es ist durchaus eine gute Möglichkeit im Retargeting mit dem Kampagnenziel Reichweite zu arbeiten.

      Wenn du den Retargetingzeitraum nicht zu lange wählst, dann sollte allerdings auch bei einer Optimierung auf Impressionen die Frequenz nicht völlig durch die Decke schießen, denn Facebook hat ja auch einen natürlichen Frequency-Cap.

      2) Facebook verwendet für das Hashing von Daten bei Custom Audiences die Methode SHA-256. Und ein mit dieser Methode generierter Hashwert kann nicht mehr zurückberechnet werden. Vor ein paar Jahren hatte Facebook noch eine zweite Methode im Einsatz (MD 5 Hashing) und diese Methode hatte ihre Schwachstellen. Hashing mit SHA-256 sollte allerdings kein Problem sein 🙂

      Liebe Grüße, Florian

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